Fortbildungstag Deutsch - Fremdsprache, Zweitsprache, Herkunftssprache
Der Fortbildungstag Deutsch findet am 07.11.2026 in der Zeit von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr ONLINE statt.
Er richtet sich an alle, die im Bildungssystem die deutsche Sprache fördern, sowohl an Lehrkräfte aller Schulformen und Hochschulen als auch an Kursleitende in der Erwachsenenbildung.
Auf dieser Seite können Sie
1. einsehen, in welchen Workshops noch Plätze frei sind (grün = freie Plätze, rot = ausgebucht),
2. sich zum Fortbildungstag / Plenarvortrag anmelden und anschließend
3. jeweils einen Workshop am Vormittag (Nr. 1-10) und einen Workshop am Nachmittag (Nr. 11-20) buchen.
Bitte beachten Sie:
Beim Betreten des Plenarvortrags / der Workshops via ZOOM ist eine Identifizierung mit Ihrem Namen erforderlich. Um die Interaktivität in den Workshops zu gewährleisten, wird Ihre Teilnahme mit eingeschalteter Kamera und Mikrofon vorausgesetzt.
Haben Sie noch Fragen? Schreiben Sie uns gerne: fortbildungstag@uni-bonn.de
Weitere Informationen finden Sie unter: www.fortbildungstag.uni-bonn.de
Stornobedingungen/Abmeldung
(1) Abmeldungen müssen in jedem Fall durch die Kundin/den Kunden und ausdrücklich schriftlich per Brief oder E-Mail gegenüber der Veranstaltergemeinschaft (fortbildungstag@uni-bonn.de) erfolgen.
Die Anmeldung folgt in drei Schritten:
Schritt 1: Tageskarte inkl. Plenarvortrag buchen
Mit der Buchung der Tageskarte sind Sie automatisch zum ONLINE Plenarvortrag "Künstliche Intelligenz im Unterricht. Wozu braucht man noch die Lehrkraft?" von Stanislav Katanneck (Doktorand an der Université Catholique de Louvain in Belgien, Experte für Unterricht am Goethe-Institut Houston in den USA) angemeldet.
Plenarvortrag
Herr Stanislav Katanneck
Künstliche Intelligenz im Unterricht
Wozu braucht man noch die Lehrkraft?
Sie übersetzt und schreibt Texte in nahezu allen Sprachen, erklärt komplexe Sachverhalte mit einfachen Worten, korrigiert Fehler und gibt zeitnahes Feedback – Künstliche Intelligenz (KI) gehört mittlerweile zum Alltag von vielen Lernenden. Haben Large Language Models (LLM) wie ChatGPT, DeepL (Write), Copilot & Co. deshalb das Lernen von Sprachen und das Erledigen von Hausaufgaben überflüssig gemacht? Wofür braucht man noch die Lehrkraft? Nach einem kurzen theoretischen Input und aktuellen Ergebnissen aus der empirischen Forschung zeigt dieser Plenarvortrag, dass im Zeitalter der vermeintlich „allwissenden“ Instanz, von Fake News und reduzierten Aufmerksamkeitsspannen didaktische Konzepte zur Förderung von Engagement, Reflexion und Selbstregulation wichtiger sind denn je. Nur so erreichen Lernende die nächsthöhere Stufe im Lernprozess. Im Zentrum stehen die unterschiedlichen Funktionen von KI als Writing Partner (z. B. Coaching, nicht-direktives Feedback) und Writing Tutor (z. B. Evaluation, formatives Feedback) sowie hybride Scaffolds. Der Vortrag plädiert für einen kritisch-reflektierten und dialogischen Umgang mit KI im sozialen Gefüge mit der Lehrkraft und Peers.